Bodenschutz: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Bodenbündnis ist ein Netzwerk von Städten und Gemeinden in Europa mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit Böden zu fördern. Auf Grundlage eines gemeinsamen Manifestes verpflichten sich die Mitglieder zum Austausch von Informationen und Erfahrungen zum Thema Bodenschutz und zu aktivem Handeln auf lokaler Ebene, insbesondere in der Raumentwicklung.
 
Das Bodenbündnis ist ein Netzwerk von Städten und Gemeinden in Europa mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit Böden zu fördern. Auf Grundlage eines gemeinsamen Manifestes verpflichten sich die Mitglieder zum Austausch von Informationen und Erfahrungen zum Thema Bodenschutz und zu aktivem Handeln auf lokaler Ebene, insbesondere in der Raumentwicklung.
  
Im Pielachtal wurde 2006 ein Bodenbündnis Pilotprojekt zu den Themen  
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Im Pielachtal wurde 2006 ein [[Pilotprojekt Bodenbündnis|Bodenbündnis Pilotprojekt]] zu den Themen  
* Waldentwicklung und
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* Hochwasserschutz durchgeführt.
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* Kulturlandschaftserhalt - Waldentwicklung
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==Weiterführende Links==
 
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Version vom 9. Januar 2012, 16:12 Uhr

Aufgabe des Bodenschutzes ist die Erhaltung der Böden mit ihren natürlichen Funktionen. In Österreich liegt der Bodenschutz in der Kompetenz der Bundesländer. In Niederösterreich gibt es ein eigenes Bodenschutzgesetz (LGBl. Nr. 6160-0).

Was ist Boden?

Boden ist ein unbewegliches, unvermehrbares und leicht zerstörbares Naturgut. Wir Menschen leben (wohnen, reisen) am Boden und wir leben von den Früchten des Bodens. Der Boden ist die oberste Schichte der Erdkruste und somit essentieller Teil der Biosphäre. Er ist Klimaregulator und Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen.

Bodenfunktionen:

  • Lebensraum (Es leben mehr Organismen in als auf dem Boden.)
  • Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere, Menschen
  • Wasserspeicher - Hochwasserschutz
  • CO2-Speicher, Wärme- und Klimaregulator
  • Speicher für Rohstoffe und Bodenschätze
  • Standort, Siedlungs- und Verkehrsfläche
  • erdgeschichtlich und kulturhistorisch wertvolles Archiv
  • Filter-, Puffer- und Stoffumwandlungsfunktion

Bodenzerstörung

Durch Verwitterung sowie durch Zu- und Abfuhr von Stoffen mit Wasser und Luft findet laufend eine Veränderung der Böden statt. Diese Prozesse laufen aber sehr langsam ab, so dass sich die Lebensgemeinschaften des Bodens daran anpassen können. Durch das rasche Wachstum der Weltbevölkerung und steigende Ansprüche nehmen die menschengemachten Bodenveränderung dagegen rasant zu. Immer mehr Bodenfläche ist in ihrer Funktion stark beeinträchtigt oder irreversibel zerstört. Beispiele für menschengemachte Bodenverschlechterung oder -zerstörung sind:

  • Erosion (durch Entwaldung)
  • Schadstoffeintrag (durch Umweltverschmutzung)
  • Versiegelung, Verbauung (Siedlungs- und Straßenbau)
  • Wünstenbildung (durch Klimawandel und durch Störung des Wasserhaushaltes)
  • Humusabau und Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit (durch industrielle Landwirtschaft)
  • Bodenverdichtung (durch Bearbeitung mit schweren Maschinen)

Bodenbündnis

Das Bodenbündnis ist ein Netzwerk von Städten und Gemeinden in Europa mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit Böden zu fördern. Auf Grundlage eines gemeinsamen Manifestes verpflichten sich die Mitglieder zum Austausch von Informationen und Erfahrungen zum Thema Bodenschutz und zu aktivem Handeln auf lokaler Ebene, insbesondere in der Raumentwicklung.

Im Pielachtal wurde 2006 ein Bodenbündnis Pilotprojekt zu den Themen

  • Hochwasserschutz und
  • Kulturlandschaftserhalt - Waldentwicklung

durchgeführt.

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