Fairtrade: Unterschied zwischen den Versionen

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Fairtrade könnte am ehesten als das Gegenteil von Ausbeutung definiert werden.
  
Keine Ausbeutung der Dritten Welt durch die erste Welt war der Grundgedanke von Fairtrade.  
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==Fairtrade Österreich==
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Fairtrade Österreich ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des fairen Handels mit dem Süden.
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Erste fair produzierte und gehandelte Güter hat EZA bereits in den 70ziger Jahren angeboten. Aus dieser einzigartigen Initiative entstand Fairtrade in Österreich. 
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Das Fairtrade Logo ist bereits sehr vielen Menschen bekannt. Doch nur wenige wissen, was tatsächlich dahinter steht. Die Fairtrade Organisation handelt nicht selbst mit Gütern, sondern sie legt Sozialstandards fest, fördert den fairen Handel, verlangt Kontrollen und unterstützt Kleinbauernfamilien in Entwicklungsländern.
  
Erste fair produzierte Produkte hat EZA in den 70ziger Jahren. Aus dieser einzigartigen Initiative entstand Fairtrade in Österreich.
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==Fairtrade Produkte und Produzenten==
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Viele Menschen in so genannten Entwicklungsländer müssen aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise für die dort angebauten Rohstoffe wie Kaffee, Kakao oder Bananen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und leben. Wenn nun Produzentenorganisationen für ihre Produkte das Fairtrade Gütesiegel erhalten wollen, müssen sie sich an bestimmte Standards halten wie zum Beispiel Mindestlöhne, Recht auf Mutterschutz und den Verzicht auf ausbeuterische Kinderarbeit. Auch auf die Einhaltung von Umweltstandards wird Wert gelegt, allerdings sind nicht alle Fairtrade Produkte biologisch produziert. Der Anteil liegt derzeit bei etwa 80% und wird aktiv gefördert. Biologisch produzierte Fairtrade Produkte erkennt man am zusätlichen BIO-Gütesiegel.
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Bei den am Markt angebotenen Fairtrade Produkten handelt es sich zumeist um Produkte, deren Rohstoffe bei uns aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht oder nicht ausreichend angebaut werden können. Es soll keine Konkurrenz zu regionalen Produkten entstehen, die in jedem Fall zu bevorzugen sind.
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<br>Beispiele für Produkte, die aus Fairem Handel erhältlich sind:
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* Bananen
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==Fairtrade im Pielachtal==
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Unsere Gemeinden und ihre BürgerInnen können durch Engagement für den Fairen Handel einen wichtigen Beitrag leisten, die Chancen für ein menschenwürdiges Leben weltweit zu steigern.
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Mit dem Projekt "FAIRTRADE-Gemeinde" möchte FAIRTRADE möglichst viele Gemeinden unterstützen, die den Fairen Handel auf Gemeindeebene verankern und auf die Beschaffung fair gehandelter Produkte in der Gemeinde umstellen möchten. In einer FAIRTRADE-Gemeinde werden nicht nur FAIRTRADE-Produkte in den lokalen Geschäften und Gastronomiebetrieben angeboten, sondern es findet auch eine aktive Bewusstseinsbildung statt.
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Im Pielachtal ist [[Rabenstein an der Pielach (Nachhaltigkeit)|Rabenstein]] erste und bis jetzt noch einzige Fairtrade Gemeinde.
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Fair konsumieren kann man dort in Helgas Kaffeestube, im [[Bioladen Bauer]] und im Naturhotel Steinschalerhof.
  
 
==Links zu Fairtrade==  
 
==Links zu Fairtrade==  
* [http://www.dadalos-d.org/nachhaltigkeit/grundkurs_2/fairtrade.htm Fairtrade]
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* [[Rabenstein an der Pielach (Nachhaltigkeit)|Fairtrade Gemeinde Rabenstein]]
 
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* [http://steinschaler.dirndlwiki.at/index.php?title=Fairtrade_Kamingespr%C3%A4ch_%28Presse%29 Steinschaler Kamingespräch im April 2011 mit Thomas Wackerlig]
 
* [http://www.fairebeschaffung.at/ Faire Beschaffung]
 
* [http://www.fairebeschaffung.at/ Faire Beschaffung]
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* [[Nachhaltige Gütezeichen]]
  
* [[:st:Fairtrade|Fairtrade im Steinschalerwiki]]
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[[Kategorie: Gütezeichen]]
 
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[[Kategorie: Konsum]]
* Nachhaltiges Kamingespräch zu Fairtrade und Regionalität
 

Aktuelle Version vom 26. November 2012, 11:33 Uhr

Fairtrade könnte am ehesten als das Gegenteil von Ausbeutung definiert werden.

Fairtrade Österreich

Fairtrade Österreich ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des fairen Handels mit dem Süden. Erste fair produzierte und gehandelte Güter hat EZA bereits in den 70ziger Jahren angeboten. Aus dieser einzigartigen Initiative entstand Fairtrade in Österreich. Das Fairtrade Logo ist bereits sehr vielen Menschen bekannt. Doch nur wenige wissen, was tatsächlich dahinter steht. Die Fairtrade Organisation handelt nicht selbst mit Gütern, sondern sie legt Sozialstandards fest, fördert den fairen Handel, verlangt Kontrollen und unterstützt Kleinbauernfamilien in Entwicklungsländern.

Fairtrade Produkte und Produzenten

Viele Menschen in so genannten Entwicklungsländer müssen aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise für die dort angebauten Rohstoffe wie Kaffee, Kakao oder Bananen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und leben. Wenn nun Produzentenorganisationen für ihre Produkte das Fairtrade Gütesiegel erhalten wollen, müssen sie sich an bestimmte Standards halten wie zum Beispiel Mindestlöhne, Recht auf Mutterschutz und den Verzicht auf ausbeuterische Kinderarbeit. Auch auf die Einhaltung von Umweltstandards wird Wert gelegt, allerdings sind nicht alle Fairtrade Produkte biologisch produziert. Der Anteil liegt derzeit bei etwa 80% und wird aktiv gefördert. Biologisch produzierte Fairtrade Produkte erkennt man am zusätlichen BIO-Gütesiegel. Bei den am Markt angebotenen Fairtrade Produkten handelt es sich zumeist um Produkte, deren Rohstoffe bei uns aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht oder nicht ausreichend angebaut werden können. Es soll keine Konkurrenz zu regionalen Produkten entstehen, die in jedem Fall zu bevorzugen sind.
Beispiele für Produkte, die aus Fairem Handel erhältlich sind:

  • Bananen
  • Kaffee
  • Kakao
  • Tee
  • Schokolade
  • Rosen
  • Fußbälle

Fairtrade im Pielachtal

Unsere Gemeinden und ihre BürgerInnen können durch Engagement für den Fairen Handel einen wichtigen Beitrag leisten, die Chancen für ein menschenwürdiges Leben weltweit zu steigern. Mit dem Projekt "FAIRTRADE-Gemeinde" möchte FAIRTRADE möglichst viele Gemeinden unterstützen, die den Fairen Handel auf Gemeindeebene verankern und auf die Beschaffung fair gehandelter Produkte in der Gemeinde umstellen möchten. In einer FAIRTRADE-Gemeinde werden nicht nur FAIRTRADE-Produkte in den lokalen Geschäften und Gastronomiebetrieben angeboten, sondern es findet auch eine aktive Bewusstseinsbildung statt. Im Pielachtal ist Rabenstein erste und bis jetzt noch einzige Fairtrade Gemeinde. Fair konsumieren kann man dort in Helgas Kaffeestube, im Bioladen Bauer und im Naturhotel Steinschalerhof.

Links zu Fairtrade