Ethischer Konsum: Unterschied zwischen den Versionen

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==Die Macht der Konsumenten==
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Konsumenten haben mehr Macht als man als einzelner glauben würde. Sie entscheiden durch ihren Einkauf, welche Produkte nachgefragt werden, und somit was produziert wird. Die Kunden können auch durch gezielten Boykott dafür sorgen, dass nicht nachhaltige Produkte vom Markt verschwinden. Leider braucht es oft einschneidende Ereigenisse, dass sich die große Masse der Konsumenten bewegt. So berichtet Maria Braun am 27.11.2011 in einem Artikel bei Welt online, dass in den sechs Wochen zwischen Fukushima und dem 25. Jahrestag von Tschernobyl  Naturstrom Düsseldorf 50.000 Vertragseingänge verzeichnete.
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==Die Trägheit der Konsumenten==
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Der Großteil der Verbraucher in den Industrienationen ist laut Umfragen durchaus bereit für umwelt- uns sozialverträgliche Produkte mehr Geld auszugeben. In der Praxis passiert dies jedoch nicht. Meist scheitert der Griff zum nachhaltigen Produkt an Alltagsproblemen.
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- zu wenig Zeit zum Produktvergleich im Supermarkt
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- mangelnde Vergleichbarkeit der Produkte
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- überhaupt fehlendes Angebot
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- das Gefühl, doch nichts bewirken zu können

Version vom 23. Januar 2012, 10:33 Uhr

Ethischer Konsum beschreibt das Verbraucherverhalten, bei dem die Kaufentscheidung nicht allein durch das Preis-Leistungs-Verhältnis bestimmt wird. Der Käufer bezieht weitere Aspekte des Produktions- und Dienstleistungsprozess in seine Entscheidungsfindung mit ein: soziale und ökologische Kriterien in der Herstellung, Verarbeitung und Nutzung. Ebenso werden beim Ethischen Konsum die Gesetzeskonformität von Unternehmen, der faire Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen berücksichtigt. Hieraus hat sich ein neuer Lebensstil- bzw. Konsumententyp entwickelt, der sich an den Themen "Gesundheit" und "Nachhaltigkeit" orientiert: Lohas - Lifestyle of Health and Sustainability.


Tipps für ethischen Konsum

Die Macht der Konsumenten

Konsumenten haben mehr Macht als man als einzelner glauben würde. Sie entscheiden durch ihren Einkauf, welche Produkte nachgefragt werden, und somit was produziert wird. Die Kunden können auch durch gezielten Boykott dafür sorgen, dass nicht nachhaltige Produkte vom Markt verschwinden. Leider braucht es oft einschneidende Ereigenisse, dass sich die große Masse der Konsumenten bewegt. So berichtet Maria Braun am 27.11.2011 in einem Artikel bei Welt online, dass in den sechs Wochen zwischen Fukushima und dem 25. Jahrestag von Tschernobyl Naturstrom Düsseldorf 50.000 Vertragseingänge verzeichnete.

Die Trägheit der Konsumenten

Der Großteil der Verbraucher in den Industrienationen ist laut Umfragen durchaus bereit für umwelt- uns sozialverträgliche Produkte mehr Geld auszugeben. In der Praxis passiert dies jedoch nicht. Meist scheitert der Griff zum nachhaltigen Produkt an Alltagsproblemen. - zu wenig Zeit zum Produktvergleich im Supermarkt - mangelnde Vergleichbarkeit der Produkte - überhaupt fehlendes Angebot - zu große Preisschere - das Gefühl, doch nichts bewirken zu können