OSSI - Saatgut-Initiative

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„OSSI“ als Antwort zu den Einschränkungen bei der Saatgutnutzung in den USA

Die „Open Source Seed Initiative“ ist eine Bewegung, die an der Universität Wisconsin 2011 ihren Anfang nahm. Claire Luby, Irwin Goldman und allen voran Gründer Jack Kloppenburg leiten eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Päckchen mit Samen für den Anbau verschiedenster Sorten in der Bevölkerung zu verteilen, um deren Nutzung für jedermann möglich zu machen. Der treibende Grundgedanke der dahinter steckt, ist dass genetische Ressourcen für jedermann frei zu beziehen sein sollten, ohne durch Bewilligungspflicht, gesetzliche oder gar kommerzielle Restriktionen beschränkt zu sein. Eine Überzeugung die die Mitglieder von OSSI bestehend aus Wissenschaftlern, Produzenten von Saatgut, Gärtnern, Züchtern und vielen mehr teilen.

Das Besondere: auf jedem Päckchen findet man einen Aufdruck, mit dem man sich beim Öffnen dazu bereit erklärt, das enthaltene Saatgut ohne Lizenzierung zu nutzen, anzubauen, zu verteilen oder weiter zu verkaufen. So soll die Förderung und Weiterentwicklung von biologischer und genetischer Vielfalt gewährleistet werden, damit durch Unterstützung das Angebot der bereits 2014 von OSSI verbreiteten 36 Variationen aus 14 verschiedenen Pflanzenarten weiter wachsen kann.


[ http://www.opensourceseedinitiative.org/about/ Ossi im Web]]