Finanzwirtschaft
Als Wirtschaft bezeichnet man jene Bereiche des menschlichen Lebens, in denen es um die Herstellung, die Verteilung und den Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen geht, die der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse dienen. Die Wirtschaft dient also den Menschen.
Je nach verwendeten Zahlungsmitteln unterscheidet man Natural- oder Geldwirtschaft. Geld als universelles und (theoretisch) unverderbliches Zahlungsmittel hat verschiedene Vorteile.
- Vereinfachung des Handels über weite Entfernungen hinweg
- Erleichterung von Spezialisierungen in der Wirtschaft
- einfachere Konsensfindung zwischen Käufer und Verkäufer
Die Finanzwirtschaft umfasst nun jene Wirtschaftsbereiche, die sich mit der Beschaffung und dem Einsatz von Geld beschäftigen. Das ist notwendig, wenn größere Projekte vorfinanziert oder Investitionen getätigt werden müssen. Die Finanzwirtschaft mit ihren Modellen von Kreditvergabe und Sparanlagen ist ein wichtiges Hilfsmittel der Realwirtschaft.
Werden alle betriebswirtschaftlichen Entscheidungen nur mehr finanziellen Zielen untergeordnet, tritt die realwirtschaftliche Bedeutung von Unternehmen und deren Produkten in den Hintergrund. Eine solche Dominanz der Finanzwirtschaft mündet in vorhersehbare Finanzkrisen, die auf die Realwirtschaft zurück wirken.
Weitere Themen dazu:
- Shareholder Value