Weihnachtsbrief 2013 (Wohlmeyer)

Aus NachhaltigkeitsWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Marktl, 25. 11. 2013

Weihnachts- und Jahresbrief 2013

Liebe Freunde und Verwandte!

Ich schreibe zur ‚Kathrein‘. Bei unseren Vorfahren hieß es: ‚Kathrein sperrt den Tanz ein‘, denn da begann die besinnliche Zeit des Advent.

Ich bin dem nachgegangen:
Die selige Katharina Emmerich sah, dass sich Weihnachten am 24./25. November ereignete. Das Fest wurde aber zur Überlagerung des heidnischen Lichtfestes (Äquinoktien) um einen Monat verschoben. So entstand auch der Advent der uns ein Monat lang auf das Geburtsfest Jesu Christi vorbereitet und einstimmt. Dies erklärt auch den früheren Beginn des Kirchenjahres, das uns von der Geburt Christi bis zu seiner erwarteten Wiederkunft (Parusie) am Ende der Erdentage führt. Das Katharinenkloster am Sinai, das einzige Kloster, das nie erobert und geplündert wurde, ist eigentlich ein Geburtskloster und ein Symbol des Friedens auf Erden…: denn: Wo Friede zur Heimat wird entsteht Weihnachten.

Ich habe Euch im Vorjahr geschrieben, dass ich gerade voll in Anspruch genommen war, um mein Buch Empörung in Europa – Wege aus der Krise trotz des Totschweigens durch die Hauptstrommedien (Presse und Rundfunk – wo auch die besten Freunde gekniffen haben) ‚unter die Leute zu bringen‘. Nun darf ich vermelden, dass nur mehr einige Exemplare vorhanden sind. Ich wurde daher gebeten eine aktualisierte Auflage auszuarbeiten – also bin ich wieder unter Stress.

Die Darlegungen und Prognosen in meinem ‚Aufstandsbuch‘ haben sich leider nicht nur bestätigt, vielmehr ist die allgemeine Situation noch dramatischer geworden. Die Politik ist zu einem lügenhaften Dahinwursteln verkommen, denn an den not-wendenden Stellschrauben getraut man sich international-konzertiert nicht zu drehen. Die sündhaften Strukturen (J. P. II) bleiben unangetastet.

World Economic Forum

Das World Economic Forum warnt in seinem World Economic Outlook 2014 vor gesellschaftlichen Zusammenbrüchen und Bürgerkriegen, wenn die Staaten insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit nicht in den Griff bekommen – aber außer dem Abschieben der Verantwortung an die hilflosen, vom unersättlichen Weltfinanzsystem getriebenen Politiker haben die 1600 Führungskräfte aus 112 Ländern kein Rezept.

Umso not-wendiger ist eine begründete Handlungsanleitung zu einer sanften Revolution. Diese hoffe ich aktualisiert geben zu können und darf Euch bitten, sie weiter zu geben. Bei einem breiten und gezielten Aufstehen gegen den gegenwärtigen ‚plutokratischen Neofeudalismus‘ werden wir dieses Joch abschütteln können. Die Botschaft der Weihnacht und das erste Lehrschreiben von Papst Franziskus (Evangelii Gaudium – Die Freude des Evangeliums) mögen uns zum ‚Weihnachtsgeschenk des mutigen Ausweges und der beharrlichen Hoffnung‘ inspirieren.


Turbulentes Jahr

Ich selbst habe wieder ein turbulentes Jahr hinter mir:
Da – wie schon erwähnt - die Hauptstrommedien das unbequeme Buch Empörung in Europa – Wege aus der Krise totgeschwiegen haben, musste ich meiner tapferen Verlegerin mit Präsentationen und Vorträgen zur Seite stehen. Dies hat sich ausgezahlt, weil wir binnen Jahresfrist fast alle Bücher verkauft haben. Ich hatte auch unerwartete Unterstützung, wie z. B. vom ehemaligen Justizminister, Univ. Prof. em. Dr. Hans Klecatsky, der mein Buch als monumentale Anklage gegen die Weltgesellschaft und die österreichische Kollaboration bezeichnete.

Verdrängen und durchwursteln

Das Verdrängen, Durchwursteln und Durchlügen der Politik auf allen Ebenen bedrückt mich sehr. Man konformiert und stellt den etablierten ‚plutokratischen Neofeudalismus‘ nicht in Frage. Ohne ein tapferes Aufstehen und Neuordnen der kleinen Einheiten und der Weltgesellschaft werden die eingangs erwähnten Manager mit ihren Befürchtungen recht behalten. Umso mehr müssen wir beten, das die Botschaft der Weihnacht in den Herzen der ‚Wahnmächtigen‘ und Gierigen Aufnahme finden möge.

Gott wurde in seiner unfassbaren Liebe Mensch, um uns konkrete Wegweisung zu einem geglückten Leben zu geben.

Der Mensch war Gottes Bild,
weil dieses Bild verloren,
wird Gott ein Menschen-Bild
in dieser Nacht geboren

In diesem Sinne ein inniges Geburtsfest Christi und Gottes Segen für das kommende Jahr!

Euer Heinz Wohlmeyer